Aktuelles

  • Warum feiern wir Sonntagsgottesdienste?

  • von Wolfram Schmidt

    Über die Bedeutung und den Aufbau der sonntäglichen Gottesdienstfeiern


    (Teil 14)

    4.2.3.3. Zeichenhandlungen


    Wir Menschen leben nicht nur vom gesprochenen Wort allein, wir nehmen auch über unsere anderen Sinne wahr. So werden gerade in Wort-Gottes-Feiern neben den Ohren (Hören) auch die Augen (Sehen), die Nase (Riechen) und die Haut (Fühlen) angesprochen - durch unterschiedliche Zeichenhandlungen. Sie wollen durch ihr zeichenhaftes Tun das gesprochene Wort Gottes erlebbar machen. So kann das gesprochene Wort sichtbar, riechbar oder auch fühlbar werden, so kann es konkret greifbar für uns Menschen werden.
    Manche dieser Zeichenhandlungen sind nur für bestimmte Kirchenjahreszeiten geeignet, andere können im Laufe des gesamten Jahres eingesetzt werden. Um einem negativen Gewöhnungseffekt vorzubeugen ist es bei diesen Zeichenhandlungen ratsam, sie nicht ständig zu vollziehen.

    4.2.3.3.1. Die Verehrung des Wortes


    Die Verehrung des Wortes Gottes wird konkret in der Reverenz, die dem Evangeliar oder dem Lektionar erwiesen wird. Dabei ist natürlich nicht das Buch selbst Gegenstand der Verehrung, sondern Gott und Jesus Christus, deren Worte in diesen Büchern aufgezeichnet sind (so wie in der Liturgie grundsätzlich nie ein Gegenstand verehrt wird, sondern immer der in diesem Gegenstand gegenwärtige Herr. Das Buch, aus dem das Wort Gottes vorgetragen wird, macht die Gegenwart Gottes für unsere Augen sichtbar.
    Die Verehrung des Wortes kann durch verschiedene Zeichenhandlungen erfolgen. Das beginnt mit der Inzens mit Weihrauch vor dem Verlesen des Evangeliums. In Wort-Gottes-Feiern ist dann die Möglichkeit gegeben, dass die Mitfeiernden prozessionsmäßig zu dem Ort kommen, an dem das Evangeliar/Lektionar der Gemeinde gezeigt wird, und eine verehrende Geste vollziehen (z.B. Verneigung oder auch eine Berührung des Buches). Eine andere Art der Reverenz ist die Darbringung einer Kerze, die von der Gemeinde vor dem Evangeliar/Lektionar aufgestellt wird.

    4.2.3.3.2. Der Zuspruch durch ein biblisches Wort


    Gottes Wort ist nicht nur ein Wort, das zu uns gesprochen wird - und dann aus unserem Sinn wieder verschwindet. Gottes Wort will Zuspruch, Trost, Aufmunterung oder Ermahnung sein, auch Gottes Wort will geistliche Nahrung im Leben eines Christen sein. Diese Erfahrung wird besonders eindrücklich, wenn ein Satz oder auch nur ein Halbsatz aus einer der Lesungen persönlich zugesprochen wird. Dazu kann die feiernde Gemeinde zum Ort des Buches kommen, an dem die Leiterin/der Leiter der Feier und/oder die Lektorin/der Lektor jeder/jedem Einzelnen mit direktem Blickkontakt dieses Wort zuspricht. Verstärkt wird dieser Zuspruch, wenn dann Ministranten dieses gesprochene Wort auf einem vorbereiteten Kärtchen in schriftlicher Form zur Nachbetrachtung mit auf den Weg geben.

    4.2.3.3.3. Das Taufgedächtnis


    In der Taufe wurden wir Christen, erhielten wir die Würde als Gottes Kinder, als auserwähltes Geschlecht und königliches Priestertum. In der Taufe wurden wir an Gott und an Jesus Christus gebunden - und haben dies später in der Firmung eigenständig bekräftigt. Wenn wir uns an unsere Taufe erinnern, dann vergewissern wir uns dieser göttlichen Gaben, dann bestätigen wir unser Ja zu diesen Gaben.
    Das Taufgedächtnis eignet sich besonders für die Tage in der Osterzeit, für besondere Fest- und Feiertage (Erscheinung des Herrn , die Patroziniums- und Weihetage der Pfarrkirche) sowie für ökumenische Gottesdienste.
    Der Ort des Taufgedächtnisses wäre im Idealfall der Taufstein - sollte dieser für die Mitfeiernden nicht gut sichtbar/zugänglich sein, kann ein entsprechendes Gefäß mit Wasser an zentraler Stelle stehen.
    Das Taufgedächtnis selbst vollzieht sich in mehreren Schritten:
    • es beginnt mit dem Glaubensbekenntnis (ist also ein Taufgedächtnis in einer Wort-Gottes-Feier vorgesehen, bedarf es des eigenständigen Schrittes des Glaubensbekenntnisses nicht),
    • es schließt sich ein Lobpreis über das Taufwasser an bzw. die Segnung des Taufwassers,
    • in einem dritten Schritt wird dieses Gedächtnis sichtbar gemacht, indem die Gottesdienstgemeinde zum Taufstein bzw. zum Wassergefäß hinzutritt und sich mit dem Wasser bekreuzigt oder sich in Stille oder mit einem Begleitwort mit dem Wasser bekreuzigen lässt.

    4.2.3.3.4. Das Schuldbekenntnis und die Vergebungsbitte


    Ein immer wiederkehrendes Motiv in den Heiligen Schriften ist der Aufruf zu Umkehr und Neuanfang (Mk 1, 15b, par.). Menschliches Tun ist immer wieder verbunden mit Versagen und Schuld. Egal ob dieses Versagen nur klein ist oder große Folgen hat - es bleibt die Fehlerhaftigkeit.
    Gottes Wort aber ist die Botschaft der Barmherzigkeit, der Vergebung und der Ermöglichung zu einem Neuanfang. Die Antwort des glaubenden Menschen ist deshalb immer wieder die ehrliche Prüfung seiner selbst, das Eingestehen des Versagens und der Schuld, sowie die Bereitschaft, einen Neuanfang zu beginnen. Besonders in der Adventszeit und in der österlichen Bußzeit soll diese Antwort auf Gottes Wort seinen Platz haben.
    Auch in der Wort-Gottes-Feier ist diese Antwort möglich, indem die Gemeinschaft die Bitte um Vergebung ausspricht und sich das Wort und Zeichen der Versöhnung gegenseitig zuspricht.
    So gehört in diesen Teil der Wort-Gottes-Feier:
    • der Bußakt, bei dem nach einer Besinnung entweder das allgemeine Schuldbekenntnis gesprochen wird oder aber in unterschiedlicher Weise ein einfaches Bekenntnis erfolgt (z.B. ein Kyrie-Ruf, in einem Wechselgebet),
    • das Versöhnungswort kann durch die Leiterin/den Leiter der Feier allgemein oder auch persönlich zugesprochen werden, wenn die Mitfeiernden einzeln nach vorne treten. Zu Aschermittwoch hat dann hier auch das Aschenkreuz seinen Platz,
    • im gemeinsamen Friedensgruß, den alle untereinander austauschen wird die Vergebungsbereitschaft und -zusage untereinander bekräftigt.

    4.2.3.3.5. Die Lichtdanksagung (Luzernar)


    Eine ganz besondere Form der Antwort auf das Wort Gottes ist die Lichtdanksagung. Sie eignet sich speziell für die dunkle Jahreszeit, die Adventszeit und Weihnachtszeit, einschließlich dem Fest der Darstellung des Herrn ). In ihr wird Jesus Christus als das Licht der Welt gepriesen.
    Anders als die anderen Antwortelemente ist die Lichtdanksagung in den Anfangsteil der Wort-Gottes-Feier zu platzieren. Zum Einzug wird dabei eine brennende Prozessionskerze (oder auch die Osterkerze) mitgetragen. Das Licht dieser Kerze kann im Anschluss daran in der ganzen Kirche verteilt werden. Ein Lichtruf eröffnet dann die gottesdienstliche Feier, in den die Gemeinde dann mit einem Lichthymnus einstimmt. Zum Abschluss des Luzernars wird im Gebet Dank für das Licht gesagt.
    Fortsetzung folgt...

  • Veranstaltungen der kfd Klein-Auheim

  • von Sabine Selbitschka( kfd Vorbereitungsteam)
    Freitag, 24.05.2024, um 19.00 Uhr: Mainandacht in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Klein-Auheim, gestaltet von der kfd Klein-Auheim und an der Orgel Thomas Heilos.
    Vorschau auf einen schönen Abend am Mittwoch, 19.06.2024: Es wird gerätselt und gespielt, natürlich bei kühlen Getränken und kleinen sommerlichen Köstlichkeiten im Pfarrhof der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Klein-Auheim.
    Wir freuen uns auf Sie.

  • Aufruf zum Ehrenamt

  • von Roland Viet ( Engagierten-Team in der Pfarrgruppe Stein-Auheim),
    In unseren Pfarrgemeinden ist es sicherlich wie in vielen Familien auch. Es gibt immer wieder Höhen und Tiefen, die nur gemeinsam angegangen und gelöst werden können. Hierzu braucht es aber auch Familienmitglieder, die sich ein Herz nehmen und den Anstoß zu Lösungen geben und die Zögerlichen begeistern und als Mitwirkenden auf dem Weg mitnehmen. Schön ist es, wenn dann das Gelingen einer Aufgabe oder Herausforderung in Kreis der Familie gefeiert werden kann.
    In unseren Pfarreien und in der Pfarrgruppe sind wir gleichfalls eine Gemeinschaft, die wie eine Familie zusammenhalten sollte. Wir können uns gegenseitig unterstützen, zusammenarbeiten und zusammen handeln. Wir können Miteinander und nicht übereinander reden, Ideen einbringen, gemeinsam Lösungen finden und dabei Zukunft gestalten. Heute befindet sich unsere Kirche, befinden sich unsere Pfarreien im Umbruch. Wir sind mitten in einer Zeit des Priestermangels, der Vertuschungen, der Aufdeckung von Missbrauchsskandalen und Fehlentwicklungen und der vermehrten Kirchenaustritte.
    Unsere christliche Kirchenfamilie wird immer kleiner. Die Zahlen von Geburten, Taufen, Kommunionkinder, Messdiener, Firmlingen, Trauungen gehen weiter zurück. Bei Gottesdiensten oder Veranstaltungen bleiben immer mehr Plätze unbesetzt. Nur ein kleiner Teil der Gemeinde nimmt noch am kirchlichen Leben teil.
    Was hindert uns eigentlich daran, z.B. uns in Gottesdiensten aktiv einzubringen, an einer Prozession teilzunehmen, mitzugehen, mitzubeten und mitzusingen? Hat Jesus nicht gesagt, tragt unseren Glauben mit Freude in die Welt? Stehen wir heute nicht mehr dazu? Folgen wir nicht mehr den Worten unseres Herren? Fehlen uns heute die Vorbilder, die „Zugpferde“, die uns begeistern und mit uns den Weg in die Zukunft gehen und im christlichen Glauben gestärkt unsere Entwicklung der Pfarrfamilie mitgestalten und positiv weiterentwickeln? Solche Vorbilder und „Stützen“ kennen wir aus unserem Familien- und Freundeskreis. Sie bringen an vielen Stellen ihre Erfahrungen und Talente ein und in der gegenseitigen Unterstützung und Zusammenarbeit kann gemeinsam alles wachsen und gelingen.
    Auf dem Weg unserer Pfarreien wollen wir aufeinander zugehen, um unseren Glauben, unsere Kirche und unsere Werte weiterzugeben und gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Wir wollen nicht warten, bis keiner mehr mitmacht, bis nichts mehr geht. Nicht das Austreten aus der Kirche ist der richtige Weg - auch wenn einem manchmal danach sein mag. Gerade jetzt erst recht sind wir aufgefordert, unsere Talente, unser Wissen und unsere Ideen und Werte einzubringen um mitzugestalten und positive Veränderungen herbeizuführen. Wir dürfen vor den kommenden Anpassungen und Veränderungen nicht den Kopf einziehen und uns wegducken. Denn bevor andere für uns entscheiden, sollten wir es in die eigenen Hände nehmen und selbst gestalten, damit wir uns im Ergebnis auch wiederfinden.
    Dazu braucht es sicherlich auch ein wenig Mut und gegenseitige Unterstützung. Meckern ändert nichts - Hand anlegen und mitgestalten schon. Nur aktives Mitmachen bringt uns gemeinsam vorwärts und hält unsere Gemeinden am Leben.
    In unseren Gemeinden finden Sie für ihre Talente und Ihre besonderen Fähigkeiten eine Vielzahl von Betätigungsmöglichkeiten und Aktionsfelder. Ob im Ortsausschuss, im Pfarrgemeinderat, im Verwaltungsrat, in den Vereinen und Verbänden wie z.B. kfd und Kolping, Kirchenmusik, Caritas oder Jugendarbeit wie Zeltlager oder Messdiener. Bei Aktionen und einzelnen Projekten finden tätige Hände und gute Geister mit Ideen und Engagement vielfältige Betätigungsfelder.
    Und wenn Sie sich nicht in einer Gruppierung, einem Verband oder Verein binden möchten, so sind Sie mit Ihren Fachkenntnissen im Expertenteam z.B. in der punktuellen bzw. themenorientierten Unterstützung des Ortsausschusses, des Pfarrgemeinderates oder auch des Verwaltungsrates eine Persönlichkeit, auf die wir dort gerne bei Bedarf zukommen möchten. In all diesen Gremien, Vereinen und Verbänden entstehen auch Freundschaften, die unseren Lebensweg bereichern.
    Es gilt also, nicht nur vor dem Fernseher oder Computer zu sitzen oder auf dem Handy zu daddeln, sondern wieder unter Menschen zu gehen, gemeinsam zu reden, sich auszutauschen und sinnvolle Dinge umzusetzen, auf die Sie dann mit Recht stolz sein können. Dazu gehört natürlich auch die Freude über das Erreichte und das gemeinschaftliche Feiern.
    Gemeinsam sind wir stark - im Team in der Gemeinde zusammen aber unschlagbar. Ihre Stärken sind gefragt - machen Sie mit in einem engagierten Team sprechen Sie einfach mit uns - wir freuen uns schon darauf.
    Kommen Sie bitte persönlich auf uns zu, sprechen Sie uns an, rufen Sie an oder melden Sich per E-Mail. Wir freuen uns auf den persönlichen Kontakt mit Ihnen: Pfarrer Wolfram Schmidt ✆ 06181-988785 (nicht erschrecken, wenn sich auf dem Anrufbeantworter noch Pfarrer Szafera meldet - mangels Kenntnis eines nötigen Passwortes konnte einer Veränderung der Ansage noch nicht vorgenommen werden). ✉ wolfram.schmidt@stein-auheim.de

  • Nachlese kfd-Abend: Papiertheater Dramonie

  • von Maria Hoffmann( kfd-Team)
    Herr Alexander Spemann vom Forum Papiertheater hat es mit seinem Theater in Miniaturformat hervorragend verstanden, die Frauen im Jugendheim in seine Welt mitzunehmen. Das Grimm-Märchen Der Froschkönig diente als Vorlage für seine Bearbeitung für Erwachsene und in Gedichtform.
    Die Begeisterung und das Mittun waren ansteckend. Das Interesse der Anwesenden an seiner Art der Darstellung bereitete auch Herrn Spemann augenscheinlich große Freude. So stellte er sich anschließend bereitwillig den vielen Fragen zu seiner Arbeit und es entspann sich ein lebhafter Dialog.
     © Bilder: Gabriele Herzog / Renate Pfeifer; Collage: Renate Pfeifer. © Bilder: Gabriele Herzog / Renate Pfeifer; Collage: Renate Pfeifer.

    Bleibt zu hoffen, dass die Arbeiten an den Ausstellungsräumen des Papiertheaters bald erfolgreich abgeschlossen werden und im Historischen Museum im Schloss Philippsruhe wieder Aufführungen stattfinden können.

  • Änderung der Herausgabezeiträume

  • von Giuseppe Abrami( Redaktionsteam)
      © Picography, cc0 / gemeinfrei, Quelle: pixabay.com © Picography, cc0 / gemeinfrei, Quelle: pixabay.com
    Wir möchten alle Autoren und Lesende schon heute darauf hinweisen, dass die Herausgabezeiträume für die Ausgaben 13 und 14 für dieses Kalenderjahr modifiziert wurden. Hiermit informieren wir Sie über die Änderungen.
    Die Herausgabezeiträume der nachstehenden Ausgaben sind somit wie folgt:
    Nr. Von Bis Redaktionsschluss Laufzeit
    13 23.11.2024 15.12.2024 09.11.2024 3 Wochen
    14 14.12.2024 19.01.2025 30.11.2024 5 Wochen

  • Konzil von Nicäa

  • von pfarrbrief.de

  • Rückschau: Kreuzwallfahrt im Mai 2024

  • von Wolfram Schmidt
    Am Sonntag, 05.05.2024 haben wir in Steinheim die traditionelle Kreuzwallfahrt gefeiert.
    Die Wetterprognose verhieß nicht wirklich ein schönes, frühlingshaftes Wetter, selbst die Prozession stand wetterbedingt auf der Kippe. Umso schöner war es, dass der vorhergesagte Regen zunächst ausblieb und die Prozession stattfinden konnte. Der leichte Nieselregen auf den letzten Metern war zu ertragen.
     © Sabrina Hein © Sabrina Hein
    Dass das Hochamt in der St. Nikolaus Kirche vorbereitet wurde, erwies sich als Segen: auf dem Wallfahrtsplatz war alles nass, es regnete auch während des Festamtes. Als Predigerin war Frau Doris Kellermann, Mitbegründerin und Leiterin des Hospizes Bergstraße in Bensheim, eingeladen. Ausgehend vom Evangelientext des 6. Ostersonntags im Lesejahr B (Joh 15, 9-17 - Liebesgebot Jesu im Abendmahlssaal) entfaltete sie auf unnachahmliche Weise die Bedeutung der Begriffe Hospiz und palliativ. Angetan mit einem mittelalterlichen Pilgermantel zeigte sie auch für Kinder leicht verständlich, dass Hospiz und palliative Fürsorge sehr viel mit Liebe zu tun haben. Der Weg zu einem bedeutenden Heiligen, zum heiligen Martin war nicht mehr weit, im Dialog mit einem Kommunionkind (nicht vorbereitet, aber treffend in ihren Antworten) machte Doris Kellermann auf verschiedene Facetten der Liebestat des Heiligen aufmerksam. Viele positive Reaktionen nach dem Hochamt aus der Gemeinde zeigten: sie hatte uns etwas zu sagen, und das kam an!
     © Sabrina Hein © Sabrina Hein
    Vielfältigen Dank gilt es an dieser Stelle zu sagen: nicht nur der Predigerin Doris Kellermann - auch den vielen anderen, die dazu beigetragen haben, dieses Kreuzfest zu begehen: der Excelsa für die musikalische Begleitung der Prozession (L. Wempe), dem Kirchenchor St. Johann für die Mitgestaltung des Hochamtes (N. Steinwachs), R. Mallmann an der Orgel, den Ministrantinnen aus St. Nikolaus und St. Johann, den Küsterinnen beider Gemeinden (M. Abrami, J. Bak, M. Pfleger, H. Viet), dem Technikteam um G. Abrami, das den Gottesdienst aufzeichnete und als Videostream auf der Homepage (via YouTube) allen zugänglich machte, dem Sicherheitsteam (R. Viet, H.J. Bals, R. Frickel, H.B. Vogt) für die verkehrstechnische Absicherung der Prozession, dem Team am Wallfahrtsstand - und natürlich allen Gemeindemitgliedern, die mitgefeiert haben!
    Die Predigt von D. Kellermann kann über den Videostream auf der Homepage / via YouTube noch einmal gehört werden - sie wird auch noch verschriftlicht, damit Interessierte sie nachlesen können (Meldung bei W. Schmidt - ✉ wolfram.schmidt@stein-auheim.de).

  • Kirche Kunterbunt in St. Peter und Paul – das Abenteuer beginnt!

  • von Viktoria Como ( Für das Planungsteam), ,
    Am Samstag, 27.04.2024 fand zum ersten Mal die Kirche Kunterbunt in Klein-Auheim statt. Moment! Kirche Kunterbunt? Nie gehört – was ist denn das?
    Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich um ein Konzept, das viel Spielraum für Kreativität, Offenheit und neue Wege innerhalb der Kirche bietet. Entstanden ist die Kirche Kunterbunt in England und findet von Jahr zu Jahr mehr Begeisterte in vielen europäischen Ländern.
    Kirche Kunterbunt stützt sich auf die Grundwerte kreativ, gastfreundlich, generationenübergreifend, christuszentriert und fröhlich feiernd. Dabei immer im Fokus: Familien mit Kindern im Alter von 5-12 Jahren, die Lust haben, gemeinsam zu basteln, zu experimentieren, zu singen, Geschichten zu hören, zu beten, zu musizieren, zu staunen, zu essen und ins Gespräch zu kommen. Auf eine lebendige Aktivzeit, in der alle die Möglichkeit haben, verschiedene thematische Stationen zu besuchen, folgt die Feierzeit mit einem christlichen Impuls im Plenum, bevor sich alle zu einem gemeinsamen Essen zusammensetzen.
    Mit diesem Konzept konnten wir nicht nur Pfarrer Differenz und unsere Gemeindereferentin Karola Emge-Kratz, sondern gleich ein mehrköpfiges Organisations- und Planungsteam begeistern, das sich mit vollem Elan und vielfältigen Ideen der Vorbereitung der Kirche Kunterbunt unter dem Motto Eine Kirche aus lebendigen Steinen widmete. An dieser Stelle an alle ein herzliches Dankeschön für die tatkräftige und großartige Unterstützung!
    Am Tag der Premiere fanden sich mehr als 100 interessierte Personen in St. Peter und Paul ein und staunten nicht schlecht, als sich die Kirche einmal anders als gewohnt präsentierte: sieben bunt gemischte Stationen zum Mitmachen und Ausprobieren verteilten sich im kompletten Kirchenraum von der Sakristei über verschiedene Nischen bis hin zum Glockenturm und dem Pfarrhof. Mit jeder Menge Spaß und Freude am Ausprobieren vergingen die beiden folgenden Stunden wie im Flug. Ein besonderes Highlight war sicherlich die lange Tafel im Mittelgang der Kirche, zu der sich alle anschließend zu einem gemeinsamen, sehr vielfältigen Mittagsbuffet einfanden.
    Wir sind jetzt noch ganz beseelt von der besonderen Atmosphäre an diesem Tag, die vor allem eins war: kunterbunt! Für den Herbst planen wir die nächste Kirche Kunterbunt und freuen uns über alle, die sich einbringen oder teilnehmen möchten. Gerne können sich alle Interessierten unter ✉ kirchekunterbunt@gmx.net melden, um zeitnah alle weiteren Infos zu erhalten.

  • Impressionen der Kreuzwallfahrt am 05.05.2024

  • von Giuseppe Abrami
    © Bilder: Sabrina Hein; Collage: G. Abrami


  • Gottvertrauen?

  • von pfarrbrief.de

  • Edelfrohmarkt im Kardinal-Volk-Haus

  • von Christa Grünbecken

    Rares bringt Bares ... für unser Kardinal-Volk-Haus


    Herzliche Einladung zum Edelflohmarkt

    Samstag, 12. Oktober 2024 von 11.00 bis 21.00 Uhr

    im Kardinal-Volk-Haus

    Stöbern und kaufen $
    bullet$ Musik und Plausch

    ab 17 Uhr Rosa Stunde mit Cocktails und Snacks
    Schauen Sie in Schränke und Speicher, in Keller und Truhen, und unterstützen Sie uns mit Sachen, von denen Sie sich trennen können. Wir freuen uns auf besondere Stücke, nostalgisch, historisch, urig oder skurril: Bilder, Lampen, Silberbesteck, Leuchter, Schmuck, Geschirr, Gläser, Porzellan, Nippes, Kleinmöbel, etc.
    Annahme der Gegenstände am 08.10. bis 11.10.2024 jeweils von 15.00 bis 18.00 Uhr - oder nach Vereinbarung - Kardinal-Volk-Haus, Albanusstraße 8, 63456 Hanau-Steinheim.
    Eine telefonische Anmeldung wäre schön, bei Grünbecken (✆ 65444) oder Lehmann (✆ 65697).

  • Auf direktem Wege nach Hause

  • von pfarrbrief.de

  • Familien-Pfarrfest

  • von Sven Bergmann

    Fronleichnam am 30. Mai im Marienpark!


    Es ist schon wieder soweit... das Pfarrfest der Pfarrei St. Johann Baptist traditionell an Fronleichnam im Marienpark unterhalb der Marienkirche, Albanusstraße steht wieder an. Auch in diesem Jahr wird ein riesen Programm für Jung und Alt geboten:
    Nach dem Gottesdienst gegen 11.30 Uhr beginnt das Fest mit dem Frühschoppen, untermalt mit zünftiger Blasmusik vom katholischen Musikverein Excelsa.
    Ab 12.00 Uhr werden zum Mittagessen leckere Grillspezialitäten von der Pfarrgemeinde zubereitet. Außerdem nicht nur für Vegetarier/innen auf der Speisekarte Hanni's Kartoffelreibekuchen und der leckere Salatteller. Wie gehabt wird die Paella wieder an einem separaten Stand mit eigener Kasse verkauft, um den Essenstand um die Mittagszeit zu entlasten. Selbstverständlich werden über den ganzen Tag die selbstgemachten Fischbrötchen angeboten. Es sollte keiner hungrig nach Hause gehen müssen.
    Um 14.00 Uhr öffnet das Spielmobil Augustinchen und der Kinderschminkstand seine Pforten. Musikalisch wird das Ganze gegen 14.20 Uhr von den Kindern der Goldkehlchen mit einer tollen Gesangseinlage abgerundet. Ab 15 Uhr unterhält dann der evangelische Posaunenchor wie gewohnt zünftig.
    Der Kaffee- und Kuchenstand öffnet bereits zum Festbeginn bis in den späten Nachmittag.
    Ab 18.30 Uhr wird zum Dämmerschoppen tolle Live–Musik geboten. Die Band
    enqoue{Fayette
    aus Maintal gibt sich die Ehre im Marienpark. Die Gruppe ist bereits über die Grenzen des Rhein-Main-Gebietes hinaus bekannt. Zu Gehör gebracht werden Partyklassiker, über die 90er und 2000er bis hin zu aktuellen Hits, 100% handgemacht und Live! Der Eintritt ist wie immer frei. Der Festausschuss bittet um eine freiwillige Spende in die umherwandernde
    enqoute{Spendentuba
    für das Abendprogramm.
    Zum Fest sind wie immer alle herzlich eingeladen, auf ihr Kommen freut sich der Festausschuss und alle Helfer. Wenn jetzt noch das Wetter so wird wie im letzten Jahr, steht einem tollen Tag nichts mehr im Weg!

  • Festprogramm

  • von Sven Bergmann
    Donnerstag, 30. Mai 2024 im Marienpark

    Gottesdienst, Prozession und Abschlusssegen am Außenaltar der Marienkirche.
    Ab 11.00 Uhr   Frühschoppen
    12.00 - 14.00 Uhr
    Untermalt mit Blasmusik vom Katholischen Musikverein Excelsa

    Mittagessen / Kaffee und Kuchen


    Zum Mittagessen bietet die Pfarrgemeinde:
    Grillspezialitäten / Paella / Hanni´s Kartoffelreibekuchen / Fischbrötchen
    Ab 14.00 Uhr   Nachmittagsprogramm
    • Am Bibelgarten: Spielmobil Augustinchen, Kinderschminken, etc.
    • 14.20 - 14.40 Uhr   Auftritt des Kinder- und Jugendchores die Goldkehlchen
    • 15.00 und 17.00 Uhr   Bibelgartenführung
    • Offene Bücherei für die Kinder / Vorlesen immer zur vollen Stunde

     © Rechte bei Band Fayette / Jonas Hamke © Rechte bei Band Fayette / Jonas Hamke
    15.00 - 17.00 Uhr   Blasmusik
      vom evangelischen Posaunenchor
    Ab 18.30 Uhr   Dämmerschoppen
    18.30 – 22.30 Uhr   Auftritt von Fayette

  • Aktion »Eine Welt« dankt den Spendern

  • von Roland Viet
    Zum 52. Mal waren am 27.04.2024 viele Helferinnen und Helfer für die Aktion Eine Welt in den Straßen der Städte und Gemeinden im Bistum Fulda und im neuen Pastoralraum Mainbogen unterwegs, um Kleiderspenden zu sammeln. Sie engagieren sich gegen die Benachteiligung ärmerer Bevölkerungsschichten in Entwicklungsgebieten unserer Erde.
    Diese Gemeinschaftsaktion von Pfarrgemeinden, Jugendgruppen und katholischen Verbänden zur Unterstützung der weltweiten Sozial- und Entwicklungsarbeit besteht seit 1973 und wird von vielen Helfenden mit großem Engagement durchgeführt.
    Die KAB und die Kolpingsfamilie Steinheim bedanken sich bei den Spendern für die diesjährige Unterstützung durch die Bereitstellung der Kleiderspenden.

    Dank gilt auch den Messdienern von St. Nikolaus für die helfenden Hände und den Firmen Hergesell und FLEXA für die Bereitstellung der Sammelfahrzeuge für die Sammlung im Bereich St. Nikolaus Steinheim.
    Wie die Kolpingsfamilie Steinheim berichtet, wurde die, inzwischen etablierte Bring-Sammlung im Bereich der Pfarrei St. Johann, von den Spendern wieder gut angenommen und unterstützt, so dass die Kolpinger etwa die gleiche Menge an Spenden zur zentralen Sammelstelle der Aktion Eine Welt bringen konnten.
     Mitglieder der Kolpingsfamilie Steinheim beim Verladen der Kleiderspenden an der »Sammelstelle Marienkirche Steinheim« © Bild: Roland Viet Mitglieder der Kolpingsfamilie Steinheim beim Verladen der Kleiderspenden an der »Sammelstelle Marienkirche Steinheim« © Bild: Roland Viet
    Mit den Erlösen aus der Sammlung im Jahr 2024 wird auch ein Ausbildungsprojekt in Myanmar unterstützt. Jungen Menschen in Krisenregionen werden hierdurch Startchancen und Perspektiven geboten. Kurzausbildungen qualifizieren sie für einen Beruf, etwa als Apothekenhelferin, in der Krankenpflege, im Online-Marketing, im Grafik-Design, im Handwerk oder der Herstellung von Seifen. Der Bedarf in diesen Brachen ist sehr hoch, so dass die dann Ausgebildeten innerhalb kürzester Zeit eine Anstellung finden.
    Auch im April 2025 wollen sich die Aktiven der KAB, der Messdiener und der Kolpingsfamilie Steinheim wieder an der Aktion Eine Welt beteiligen und soziale Projekte in den Entwicklungsländern unserer Welt fördern und hoffen dann wieder auf die Unterstützung der Steinheimer Bevölkerung durch deren großzügige Kleiderspenden für diese sozialen Projekte.

    Herzlichen Dank allen Spendern, Helfenden und Unterstützern der Kleidersammlung Eine Welt!


  • Caritas Sommersammlung

  • von Rita Schilling
    Im Bistum Mainz findet die diesjährige Caritas-Sommersammlung vom 31. Mai bis zum 7. Juni 2024 statt. Die Spendenunterlagen werden in St. Johann Baptist an die einzelnen Haushalte verteilt und das Caritasteam wird das Eintüten am Dienstag, 21.05.2024 um 14.00 Uhr im Kardinal-Volk-Haus vornehmen.
    In St. Nikolaus sind sie als Anlage dem Pfarrbrief beigefügt und in St. Peter und Paul in Klein-Auheim liegen diese in der Kirche aus.
    Wir freuen uns, wenn sie die Arbeit rund um Caritas wieder unterstützen und bedanken uns bereits heute für Ihre Spendenbereitschaft.

  • Pfarrbüro geschlossen

  • von Maria Dehmer
    Das Pfarrbüro St. Peter und Paul ist vom 29.05. - 31.05.2024 geschlossen.
    Bitte wenden Sie sich in dieser Zeit an ein anderes Pfarrbüro der Pfarrgruppe.
    Darüber hinaus bleiben alle Pfarrbüros in der Pfarrgruppe am 31.05.2024 geschlossen.

  • Paten für den Wallfahrtsplatz gesucht!

  • von Martina Maurer
    Wir möchten unseren Wallfahrtsplatz dieses Jahr mit Ihrer Hilfe auf Vordermann bringen. Hierzu bieten wir Ihnen die Möglichkeit sich eigens um eine unserer Inseln (hierzu gehört auch die Altar-Insel) oder einen Teil des Blumenbeetes zu kümmern. Sie übernehmen die Patenschaft für einen selbstgewählten Teil unseres Wallfahrtsplatzes, den Sie pflegen und bepflanzen dürfen. Lassen Sie uns an Ihrer Kreativität und Pflanzenvielfältigkeit teilhaben.
     © Bilder: Martina Maurer © Bilder: Martina Maurer

    Wenn Sie sich angesprochen fühlen und einen grünen Daumen besitzen, dann melden Sie sich bei Alexandra Huwe (📱 0151-21680133).

  • Einladung zum nächsten Seniorennachmittag

  • von Christa Grünbecken
    Nachdem sich der Seniorenclub St. Nikolaus aufgelöst hat, bieten wir allen Interessierten, die nun keine Anlaufstelle mehr haben, unsere Seniorenmittage in St. Johann an.
    Auch die früheren Verantwortlichen in St. Nikolaus haben schon sozusagen ein Zusammenlegen vorgeschlagen. Deshalb weisen wir auf unseren nächsten Programmnachmittag hin: am Montag, 03.06.2024 treffen wir uns mit dem Steinheimer Globetrotter Werner Hein, der uns in komprimierter Form von seiner Weltreise berichten wird, die er zusammen mit seiner Frau Clara unternommen hat.
    Er ist in St. Johann bestens bekannt, da er uns seit ca. 25 Jahren beinahe regelmäßig zu seinen ausgedehnten Reisen mitnimmt. Eine Neuerung gibt es: wir werden vor dem Kaffeetrinken eine kleine Bewegungseinheit in Form von Sitzgymnastik einflechten. Danach schmeckt der Kuchen nochmal so gut. Und man ist für den anschließenden Vortrag ausreichend gestärkt.
    Beginn ist um 14.30 Uhr im Kardinal-Volk-Haus. Wir freuen uns über jeden Besucher und jede Besucherin!

  • Pfarrfest-Team sucht Helfende Hände

  • von Peter Franz
    Auch in diesem Jahr möchten wir mit Euch zusammen unser traditionelles Pfarrfest in St. Peter und Paul rund um die Kirche in Klein-Auheim feiern.
    In diesem Jahr wird es nur an einem Tag statt finden: Am Sonntag, 30.06.2024. Für den Aufbau am Samstag (29.06.) sucht unser Frauen-Power-Team noch ganz dringend helfende Hände. Starten soll der Aufbau im Pfarrhof ab 09.30 Uhr.
    Unter Anderem müssen die Festzeltgarnituren aufgestellt werden, der Kühlwagen der Brauerei und das Fassbier angeschlossen werden, die Grillstation aufgebaut werden und alles Weitere was zu einem gelungenen Fest gehört.
    Bitte meldet euch, wenn ihr uns helfen möchtet, bei Gitti Jäger (0176 97569126) oder Peter Franz (0151 46537764) - ruft uns an, oder sprecht uns auf die Mailbox, oder schickt eine WhatsApp.
    Am Sonntag freuen wir uns über zahlreiche Kuchenspenden (ohne Sahne). Sie werden gerne ab 11.00 Uhr im Pfarrhof entgegengenommen. Wir freuen uns auf ganz viele Helferinnen und Helfer.

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